Die Jury
Sie werden entscheiden...
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"Der Typ 2020 wird sich aus einer Lagerhalle voll mit verschiedensten Männerbausätzen – es sind auch etliche Frauen-, Cyborg- und Alienkits dabei – einen Sack voll Teile heraussuchen. Und sich dann daraus selbst zusammensetzen. Wenn es gut läuft, als etwas ganz eigenes, aus Teilen, mit denen er sich wohl fühlt."
Sascha Düx ist Diplom-Pädagoge, Bildungsreferent im JFC Medienzentrum Köln, Leiter des Fachbereichs für interkulturelle und internationale Jugendmedienarbeit und tätig in der Jugendverbandsarbeit bei der ESR / Evangelische SchülerInnenarbeit im Rheinland e.V..
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"Mein Typ 2020 lebt Chancengleichheit und Rollenvielfalt sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben. Er lässt sich bei seiner Berufswahl durch traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit nicht beschränken, sondern trifft seine Entscheidungen aufgrund persönlicher Interessen und Talente. Mein Typ 2020 hat den Mut neue Wege zu gehen." Andrea Köhnen ist Diplom-Finanzwirtin und Mitarbeiterin im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Sie befasst sich im besonderen mit Fragen der Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer. |
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"Mein Typ 2020 sollte kreativ und spielerisch mit der eigenen Subjektivität umgehen können und sich multimedial humorvoll auszudrücken wissen."
Daniel Poli ist Politikwissenschaftler und Projektkoordinator von "Jugend online" bei IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. in Bonn. Dort ist er unter anderem für das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Jugendportal "netzcheckers.de" verantwortlich. Daneben betreut er als Produzent das 2008 zum Grimme-Online-Award nominierte Musik-Video-Blog "undertube.tv". |
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"Typ 2020 hat so etwas von R2D2 oder C3PO und die Frage nach meinen Vorstellungen hierzu führt zu Assoziationen in Richtung Backrezept: "Nehmen Sie bitte 200 Gramm Empathievermögen, dann noch 50 Gramm Durchsetzungswillen, 65 Gramm Vaterwunsch und ebensoviel Verantwortungsbewusstsein" - und was wir dann halt noch so benötigen, um uns den "Jungen zu backen, den wir uns so wünschen" oder um beim Bild R2D2 zu bleiben, "um uns den Jungen zu programmieren, den wir für richtig und gut halten". Ich finde den Ansatz richtig und wichtig, die Jungen danach zu fragen, wie sie sich ihr Leben in 2020 vorstellen und was sie sich für sich selber erhoffen und gestalten wollen.Und ist der Typ 2020 tatsächlich ein anderer als der Typ 2010 bzw. soll er tatsächlich ein anderer sein? Das intendiert ja zumindest ein wenig die Fragestellung, will man diese etwas "frech" lesen. Ich hoffe einfach, dass Typ 2020 und auch Typ 2010, ebenso wie Typin 2020 und 2010, im Rahmen ihrer Biografie oftmals Liebe, Achtung und Anerkennung erfahren haben und diese Erfahrung dazu nutzen, Liebe, Achtung und Anerkennung zu geben. Und somit steht für mich ein wenig die Frage im Raum, wenn ich an Typ 2020 oder auch 2010 denke, wer ist dann eigentlich Objekt dieses Gedankens. Der Junge, der im Rahmen dieses Wettbewerbs gefragt wird oder vielleicht nicht eher der und die Erwachsene, der bzw. die mit in Verantwortung steht Liebe, Achtung und Anerkennung zu geben." Sandro Dell’Anna ist Diplom-Pädagoge, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in Nordrhein-Westfalen e.V. und Leiter der Fachstelle Jungenarbeit in Nordrhein-Westfalen. |
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Kemal Bozay |
"Wo werden wohl die Stärken des Typ 2020 liegen? Welche Eigenschaften zeichnen ihn aus oder sollten es zumindest? Wie würde ich mir den Typ 2020 vorstellen? Diese Fragen beschäftigen mich sehr und machen mich zugegeben auch richtig neugierig auf die multimedialen Wettbewerbsbeiträge. Es gibt keine Leitfäden wie der perfekte Typ 2020 aussehen soll. Zum Glück nicht! Dafür ist die indivuelle Verkörperung der Visionen, Wünsche, Eigenschaften und Kompetenzen jedes Einzelnen mit Sicherheit bemerkenswert und ,einzigartig'. Wichtig ist nur: Der Typ 2020 sollte sich offen, tolerant und mutig mit seiner Zukunftsvorstellung auseinandersetzen und keine Scheu vor neuen Wegen hegen. Kemal Bozay ist Erziehungswissenschaftler, Politologe, Publizist und Projektleiter von Mixopolis - Interkulturelles Jugend-Online-Portal zur Berufsorientierung (Schulen ans Netz e.V.). Thematische Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Bereiche Interkulturalität, Migration und Jugendbildung. |
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